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Neue CVE veröffentlicht – sind Sie betroffen?

Dienstagmorgen, 8:30 Uhr: In einer weit verbreiteten Bibliothek wird eine kritische Sicherheitslücke veröffentlicht. Kurz darauf fragt ein Kunde, ob Ihre Software betroffen ist. Und die ehrliche Antwort lautet in vielen Unternehmen: „Wir schauen nach und melden uns.“

Aus „wir schauen nach“ werden dann schnell Tage. Teams durchsuchen Repositories, prüfen Lockfiles von Hand, fragen bei Kollegen nach, welche Version beim Kunden X läuft, und hoffen, dass niemand ein altes Container-Image vergessen hat. Dieser Beitrag zeigt, warum die Frage so schwer zu beantworten ist und wie Sie sie mit Secupipe in Minuten beantworten, weil die Prüfung schon beim Build beginnt.

Warum die Frage so schwer zu beantworten ist

Wie teuer das werden kann, hat Log4Shell (CVE-2021-44228) im Dezember 2021 gezeigt: Viele Unternehmen haben Wochen gebraucht, um überhaupt herauszufinden, wo Log4j überall steckt. Die Hintertür in xz Utils (CVE-2024-3094) im März 2024 stellte dieselbe Frage erneut, diesmal für Linux-Pakete in Container-Images.

Warum es jetzt auch regulatorisch eilt

Seit dem 11. September 2026 gilt die Meldepflicht des Cyber Resilience Act: Aktiv ausgenutzte Schwachstellen in Ihren Produkten müssen innerhalb von 24 Stunden gemeldet werden. Die Frist läuft ab Kenntnis, also müssen Sie schnell wissen, ob Sie betroffen sind. Details stehen in unserem Beitrag CRA-Meldepflicht gilt seit 11. September 2026. Auch NIS2 verlangt, Risiken in der Lieferkette zu kennen und zu steuern.

Die Lösung: prüfen beim Build und danach laufend

1 · Pipeline baut Artefakte→2 · Secupipe prüft jedes Artefakt→3 · Alarm bei jeder neuen Lücke

1. Beim Build: jedes Artefakt wird erfasst und geprüft

Ihre CI/CD-Pipeline baut wie gewohnt Ihre Artefakte, etwa die Anwendung und das Container-Image. Direkt danach erzeugt ein Schritt eine Stückliste (SBOM) aller enthaltenen Komponenten und sendet sie an Secupipe, zusammen mit Commit, Branch und Link zum Pipeline-Lauf. Secupipe prüft sofort, und ein Freigabe-Gate lässt den Build fehlschlagen, wenn offene kritische Schwachstellen vorliegen. So gelangt eine bekannte Lücke gar nicht erst in die Auslieferung.

GitHub-Actions-Lauf: Prüfen, testen, bauen; Container bauen und testen; SBOM erzeugen und an Secupipe senden; Container-SBOM an Secupipe senden; Ausrollen. Alle Schritte erfolgreich.
Schritt 1: Die Pipeline baut Anwendung und Container und sendet für beide die SBOM an Secupipe. Erst wenn die Prüfung bestanden ist, wird ausgerollt.

2. Secupipe prüft die Artefakte

Jede SBOM landet mit ihrer Herkunft in Secupipe: welches Artefakt, welche Version, welcher Commit, welcher Pipeline-Lauf. Secupipe gleicht alle Komponenten mit den Schwachstellendatenbanken OSV, der Ausnutzungswahrscheinlichkeit EPSS und dem KEV-Katalog der CISA ab. Zusätzlich sehen Sie, ob die SBOM vollständig ist, gemessen an der Technischen Richtlinie BSI TR-03183.

Secupipe-Liste der SBOMs: Website, API, API-Container und Web-App mit Version, Format, Anzahl Komponenten, offenen Befunden und Vollständigkeit nach BSI TR-03183.
Schritt 2: Alle Artefakte aus den Pipelines auf einen Blick, mit Version, Komponenten, offenen Befunden und Vollständigkeit nach BSI TR-03183.

3. Danach: laufend neu prüfen und Alarm schlagen

Hier liegt der eigentliche Unterschied. Secupipe prüft nicht nur einmal beim Build, sondern gleicht alle gespeicherten SBOMs regelmäßig neu ab: im Free-Plan alle 6 Stunden, im Team-Plan alle 3 Stunden, in Enterprise laufend. Wird eine neue CVE veröffentlicht, die eine Ihrer Komponenten betrifft, meldet Secupipe sich, ohne dass jemand danach suchen muss: in Slack, Microsoft Teams, Mattermost, Discord, Matrix, Telegram, per Webhook oder direkt als Jira-Ticket.

Detailansicht einer SBOM in Secupipe: Pipeline, Branch, Commit und Link zum Lauf, Vollständigkeit 100 Prozent, Komponenten mit Version, Lizenz, Prüfsumme und Befunden.
Schritt 3: Jede Komponente mit Version, Lizenz und Prüfsumme. Taucht eine neue Lücke auf, steht sie hier als Befund, und Secupipe schlägt Alarm.

Die Antwort auf „Sind wir betroffen?“

Wenn das nächste Mal eine neue CVE die Runde macht, geben Sie die Kennung in die Suche von Secupipe ein und sehen sofort:

Aus „wir melden uns“ wird eine Antwort in Minuten, mit Beleg. Und weil jeder Schritt protokolliert ist, können Sie später auch nachweisen, wann Sie Kenntnis hatten und wie Sie reagiert haben.

So starten Sie

  1. Kostenloses Konto anlegen und unter Pipelines ein Token erzeugen.
  2. In Ihrer Pipeline nach dem Build eine SBOM erzeugen, zum Beispiel mit Syft für Container oder den CycloneDX-Werkzeugen für npm und Go, und an Secupipe senden.
  3. Unter Integrationen festlegen, wohin Alarme gehen sollen.

Ein Projekt mit einer Pipeline ist dauerhaft kostenlos. Wenn es schnell gehen soll, binden wir mit dem Installationspaket bis zu fünf Pipelines für Sie an.

Kostenlos starten

Quellen